Der diesjährige 18. Biometal Congress bot vom 24. bis 29. August in Andalusien eine internationale Plattform für den Austausch über aktuelle Entwicklungen im Bereich bioabbaubarer Metalle. Im Hotel Ilunion Calas de Conil kamen Vertreter aus Wissenschaft und Industrie zusammen. Das Programm umfasste die Themenbereiche Metals, Corrosion und in vitro & in vivo und wurde durch verschiedene Workshops ergänzt.
Das Labor Biomaterialien war mit der Doktorandin des Labors Jessica Kloiber vor Ort und lieferte mit dem Vortrag „Beyond polishing: why electropolished magnesium surfaces outperform the mechanical standard in degradation behaviour“ einen interessanten Beitrag. Frühere Untersuchungen zeigten, dass sich durch die Elektropolitur das Korrosionsverhalten magnesiumbasierter Werkstoffe verbessern lässt. Im Fokus der aktuellen Arbeiten stand der direkte Vergleich mit der klassischen mechanischen Politur und die Frage, wodurch sich die beiden Oberflächen hinsichtlich ihres Degradationsverhaltens unterscheiden.
Die hierzu gewonnenen Erkenntnisse wurden von Jessica Kloiber im Rahmen einer 20-minütigen Oral Presentation vorgestellt und anschließend im Podium diskutiert. Nur wenige Teilnehmer bekamen die Möglichkeit ihre Beiträge auf diese Weise vorzustellen.
Neben wissenschaftlichem Austausch bot die Konferenz auch wieder zahlreiche Möglichkeiten zur internationalen Vernetzung. Bei den Welcome- und Farewell-Dinners sowie gemeinsamen Freizeitaktivitäten konnten neue Kontakte geknüpft und bestehende Kooperationen erweitert werden.
Ein besonderer Dank gilt dem Bayerischen Wissenschaftsforum (BayWISS), dem Graduiertenzentrum der OTH Regensburg und dem Regensburg Center of Biomedical Engineering (RCBE) für die finanzielle Unterstützung.